fejlec1
magyar  English  deutsch  français

























































































































































































Geschichte der römisch-katholischen Kirche

(Auszug aus der Geschichte der Pfarrkirche)



Nach der türkischen Herrschaft und gleichzeitig mit der Neuansiedelung des Dorfes wurde der Platz der Dorfkirche gut ersichtlich in der Mitte des Dorfes schon 1740 festgelegt.

An der markierten Stelle stand zunächst nur der Glockenstuhl. Der Abt von Tihany, Sámuel Vajda hat 1771 angefangen, die Kirche bauen zu lassen, und hat er sie am 08. September 1774, am Tag der Geburt der Heiligen Jungfrau Mariä eingeweiht. Zu dieser Zeit war der Turm noch nicht fertig, sondern erst 1777.

Da die Kirche zu Ehren der Königin der Engel und der Heiligen Jungfrau Mariä eingeweiht wurde, fällt der Tag der Kirchweihmesse ebenfalls auf den Tag der Geburt Mariä. Wenn der 08. September nicht auf Sonntag fällt, wird das Kirchweihfest am kommenden Sonntag gefeiert.

Das Altarbild und die Kanzel wurden von dem Künstler György Lingzer aus Stuhlweißenburg 1779 gemalt und angefertigt. Das Altarbild zeigt die Geburt der Heiligen Jungfrau Maria, seitlich umrahmt von den Skulpturen von Heiligen Joseph und von Johannes, dem Täufer.

Über der Kanzel können wir die den Luzifer besiegende Skulptur von Heiligen Michael sehen. Der Altar und die Kanzel wurden aus Holz mit marmornachbildender Bemalung hergestellt. Der Taufbrunnen und der Altar haben den Stil des Spätbarocks. Die Kirche verinnerlicht selbst auch diesen Baustil. Unsere Kirche hat einen denkmalartigen Charakter, Der Altar, die Kanzel und der Taufbrunnen stehen unter Denkmalschutz.

Die Kirche verfügte ursprünglich über eine ausgezeichnet funktionierende Orgel, die 1786 gebaut wurde, jedoch wurde das Gehäuse der Orgel während des Zweiten Weltkrieges durch die sowjetischen Soldaten bedauerlicher Weise verbrannt, und die Orgelpfeifen mitgenommen

Der Primas József Batthyány - gleichzeitig auch der Abt von Tihany - hat Anfang 1784 verordnet, daß Zamárdi von Endréd kirchlich abgetrennt werden und als eigenständiges Pfarramt funktionieren solle. Die Pfarrkirche in Zamárdi verfügt seit 1785 über ein eigenes Standesregister.

In der Nordseite der Kirchenmauer wurde die Mutter des ersten Pfarrers der Kirche, Benedek Bosnyák beerdigt, ihr Grabstein an der Wand ist bis heute ersichtlich.

Zu Ehren des Heiligen Wendel wurde 1851 ein Nebenaltar aufgestellt. Heute ist er nördlich unter der Empore zu finden.

Um das Fundament der Kirche zu verstärken, wurde 1899 aus Bruchstein von Tihany eine Bastei in Höhe von 1 Meter um die Pfarrkirche gebaut.

Der Turm der Kirche ist am 28. März 1905 um 18 Uhr wegen des in der Schule entstandenen Feuers abgebrannt, auch die Glocken waren geschmolzen. Nur die brandfleckigen Wände sind verblieben. Er wurde noch im gleichen Jahr wiederhergestellt, jedoch ohne den originalen Turmknopf im Barockstil. In dem Turm wurden die neuen Glocken auf Veranlassung von Ciprián Halbik, Abt von Tihany wieder fertig gegossen. Jedoch wurde die größte Glocke mit einem Gewicht von 522 kg am 17. Juni 1944 für Kriegszwecke weggenommen.

Das Kreuz vor der Kirche - eine Arbeit von dem Steinmetzmeister Máté Polacsek - wurde am 07. März 1863 eingeweiht. Die hinter der Kirche befindliche Skulptur des Heiligen Johannes aus Nepomuk besitzt ebenfalls einen denkmalartigen Charakter.

Die Pfarrkirche wurde das erste Mal zwischen 1860-62 restauriert, und wurde anlässlich der 200. Jahreswende der Kirchenweihung 1974 runderneuert. Von Spenden der Kirchengemeinde wurde die Kirche 1982-83 neu angestrichen. Es wurden die fünf geigenförmigen Barockfenster 1990 ausgetauscht. Noch in dem gleichen Jahr wurden der Altar, die Kanzel und der Taufbrunnen neu vergoldet - ebenfalls von den Spenden der Gläubigen. Das Holzwerk des Turmdachs wurde 1991 voll erneuert und mit Kupferblech-Platten bedeckt. Das Kirchendach bekam 1997 neue Dachpfannen. Die vollständige Erneuerung des Außenputzes wurde zwischen Herbst 1998 und Frühjahr 1999 vorgenommen. Während dieser Zeit haben wir ebenfalls die Außentür ausgetauscht und den Park angelegt. Gleichzeitig wurden die neben der Eingangstür befindlichen Betonpfeiler weggenommen und zwei Kupfer-Handläufe eingebaut. Alle Außengesimse und Fensterbretter wurden mit Kupferblech bedeckt. Die Turmuhr wurde ebenfalls 1999 fertig, vorher besaß die Kirche keine.

Die vollständige Innenerneuerung der Kirche erfolgte 2000-2001. Während dieser Zeit bekam sie die weiße Wandfarbe, die neue Beleuchtung, und die neuen Bodenplatten - gemäß den Originalen, unter Verwendung von Natursteinplatten aus Solnhofen. Zusätzlich wurde ein Schutzgitter aus Schmiedeeisen hinter der inneren Eingangstür gebaut.

Die Pfarrkirche und das Pfarramt gehörten bis 1951 zu der Benediktinerabtei von Tihany, die wiederum der Erzabtei des Benediktinerordens von Pannonhalma untergeordnet war.

Zwischen 1951 und 1993 gehörten sie zu dem Bistum von Veszprém, und ab 1993 zu dem neu gegründeten Bistum von Kaposvár.

Bei der Kapellen der Erholungsorts anhand der Baupläne des Ingenieurs János Ripszám wurde 2003 der neue liturgische Freiluftplatz fertiggestellt. Der Rektor der Theologischen Erzbischöflichen Hochschule in Veszprém, István Varga hat ihn im Rahmen der Heiligen Abendmesse am zweiten Sonntag im Juli 2003 gesegnet. Der Freiluftplatz hatte ursprünglich 200 Sitzplätze. Im folgenden Jahr wurde ihre Anzahl auf 350 erhöht. Seither ist der Freiluftplatz ein sehr beliebter Standort für das Feiern von Messen, sowohl seitens der Gemeinde, als auch seitens der Urlauber.

Das Kreuz mit seinem wunderschönen Corpus, mit seinen Mosaiken im Stil der Brotvermehrung von Tabqha und mit dem am Lesepult befindlichen Netz mit Fischen sind alle Werke des Künstlers, András Albert. Seine Goldschmiedekunstwerke schmücken sowohl den Sándor Palast im Budaer Schloß, als auch das Petõfi Theater im Veszprém. Die Fassade der Verwalter-Kantorenwohnung ist mit dem aus Bronze gefertigten Madonnarelief von der Künstlerin, Hargitta Mecseki verziert.

Am 20. August 2006 hat die Kirche eine neue große Glocke mit einem Gewicht von 625 kg (und mit G-Ton) bekommen, als Privatspende des Unternehmers von Környe, von Herrn József Vona. Die neue Glocke, die in der Werkstatt von Herrn Miklós Gombos aus Õrbottyán gegossen war, wurde durch den Bischof von Kaposvár, Béla Balás eingeweiht.

Aus dem Verkauf von mehreren Grundstücken wurde 2007 in der Bennó Laky Straße eine neue Kantorenwohnung mit Garten gebaut. 2009 wurde - ebenfalls aus Erlösen der Grundstücksverkäufe und Spenden der Gläubigen - die neue Verwalterswohnung in der Petõfi Straße erstellt. Gleichzeitig haben wir auch die auf demselben Grundstück befindliche, ufernähe Kurkapelle von außen renoviert, und den schon vorhandenen liturgischen Freiluftplatz mit den Werken von Hargitta Mecseki und András Albert ergänzt und umgeordnet.

Aus dem Verkauf von mehreren Grundstücken wurde 2007 in der Bennó Laky Straße eine neue Kantorenwohnung mit Garten gebaut. 2009 wurde - ebenfalls aus Erlösen der Grundstücksverkäufe und Spenden der Gläubigen - die neue Verwalterswohnung in der Petõfi Straße erstellt. Gleichzeitig haben wir auch die auf demselben Grundstück befindliche, ufernähe Kurkapelle von außen renoviert, und den schon vorhandenen liturgischen Freiluftplatz mit den Werken von Hargitta Mecseki und András Albert ergänzt und umgeordnet.

Die Einweihung der Orgel hat unter Mitwirkung vom Altbischof von Stuhlweißenburg, Herrn Dr. Nándor Takács am 27. Juni 2010 um 10.00 Uhr stattgefunden.Am gleichen Tag wurden zwei Eröffnungskonzerte mit Auftritt von Musikprofessoren der Budapester Musikakademie, mit Herren János Pálúr, István Ruppert, László Fassang, und mit Péter Kováts veranstaltet. An der Einweihung und an den anschließenden Konzerten haben wir unter den eingeladenen Gästen sowohl die französischen Orgelbauer als auch die ungarische Herstellerfirma begrüßen können.

top back

Zamárdi R.K. Plébánia
8621 Zamárdi, Fõ u. 22.
Telefon: (84) 348 925
zamardiplebania at gmail.com